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Sorgen, Stress und Krisen
Vielleicht bist du ständig unter Druck. Vielleicht fühlst du dich allein, traurig oder überfordert und weißt nicht mehr, wohin mit dir.
Das kann jedem passieren. Wichtig ist, du musst das nicht allein aushalten.
Was sind Sorgen?
Sorgen sind Gedanken oder Gefühle, die dich beschäftigen und belasten. Manchmal sind Sorgen klein und werden mit der Zeit größer. Manchmal sind Sorgen plötzlich da und hören einfach nicht mehr auf.
Zum Beispiel:
- Probleme mit Freunden und Freundinnen
- Angst vor Fehlern
- Streit zu Hause
- Stress in der Schule
Was sind Krisen?
Krisen sind Situationen, in denen es sich anfühlt, als wäre alles zu viel.
Vielleicht:
- Kannst du nicht mehr richtig schlafen.
- Du fühlst dich dauernd angespannt.
- Du musst viel weinen.
- Du ziehst dich zurück.
- Oder du denkst: "Ich schaffe das nicht mehr".
Das bedeutet nicht, dass "mit dir etwas falsch ist".
Es bedeutet nur: Du brauchst gerade Unterstützung. Und genau dafür ist die Beratung da.
Worüber Kinder und Jugendliche oft sprechen
Probleme Zuhause belasten oft besonders stark.
Zum Beispiel:
- Streit in der Familie.
- Trennung der Eltern.
- Ständige Spannungen zuhause.
- Gewalt.
- Hunger, Alkohol oder andere Probleme.
- Das Gefühl, keinen sicheren Ort zu haben.
Du musst das nicht allein tragen.
Schule, Erwartungen, Noten, Zukunft, soziale Medien, manchmal ist es zu viel auf einmal. Viele haben das Gefühl, funktionieren zu müssen.
Vielleicht kennst du Gedanken wie:
- "Ich schaffe, dass nicht."
- "Ich darf keine Fehler machen."
- "Alle anderen kriegen ihr Leben besser hin."
Du musst mit diesem Druck nicht allein bleiben.
Sich allein zu fühlen kann sehr weh tun. Man kann sich auch dann allein fühlen, wenn andere Menschen um einen herum sind.
Vielleicht hast du das Gefühl:
- Niemand versteht dich.
- Du passt nirgendwo richtig rein.
- Oder du kannst mit niemanden ehrlich reden.
Darüber darfst du bei uns sprechen.
Angst kann sich unterschiedlich anfühlen.
Zum Beispiel:
- Sich dauernd Sorgen machen.
- Herzrasen.
- Panik.
- Angst vor der Schule oder anderen Menschen.
- Gedanken, die nicht aufhören.
Viele erleben das. Hilfe kann wirklich entlasten.
Vielleicht fühlst du dich oft:
- traurig,
- leer,
- wertlos,
- nicht gut genug,
- oder einfach "falsch".
Manchmal verliert man auch die Freude an Dingen, die früher wichtig waren.
Du musst damit nicht allein bleiben.
Ausgelacht, beleidigt oder ausgeschlossen zu werden ist nicht in Ordnung, auch wenn es online passiert.
Viele fühlen sich dadurch:
- hilflos,
- allein,
- beschämt,
- oder ständig angespannt.
Wichtig:
Mobbing ist nicht deine Schuld.
Streit, Vertrauensbruch oder das Gefühl, jemanden nicht wichtig zu sein, kann sehr traurig sein.
Auch Liebeskummer kann sich wie eine echte Krise anfühlen.
Deine Gefühle sind wichtig, egal wie groß oder klein das Probleme auf andere wirkt.
Viele machen sich Gedanken über:
- ihren Körper,
- Aussehen,
- Sexualität,
- Geschlechtsidentität,
- oder darüber, wer sie eigentlich sind.
Du musst dich mit diesen Fragen nicht allein fühlen.
Wenn alles gerade zu viel wird
Manchmal fühlt es sich so an, als gäbe es keinen Ausweg mehr.
Gerade dann ist es wichtig, nicht allein zu bleiben.
Ruf uns gerne an.
Telefonnummer:
0800 8888 004
Wann kannst du anrufen?
- Montag bis Donnerstag von 9 bis 12 Uhr, sowie von 13 bis 16 Uhr
- Mittwoch zusätzlich von 18 bis 20 Uhr
- Freitag von 9 bis 12 Uhr
